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Teamsport vom Allerfeinsten

03.02.2009

Trendwende nach Vaterstettener ''Miniserie''?

von Wilfried Gillmeister

Bayernliga intern (8)

Binsenweisheit – „Ein Spiel dauert 60 Minuten!“ Ärgerlich für Haunstettens Trainerin Andrea Langner, dass ihre Spielerinnen diese Binsenweisheit kurz vor Spielende offensichtlich ignorierten. In den beiden letzten Spielen (Vaterstetten und Ismaning) wurden sicher geglaubte Punkte noch verloren.

Zur Zeit die Besten, aber nicht die Ersten – Ganz offensichtlich sind die Bergtheimer Damen das gegenwärtig beste Team der Bayernliga. Die Mannschaft der Handball-Ikone Wolfgang Kreisel spielt momentan den besten Angriffshandball. Acht Siege in Folge mit einer durchschnittlichen Tordifferenz von über 13 Toren sind mehr als ein Paukenschlag. Tabellenführer Ismaning hat zwar die stolze Serie von elf Siegen vorzuzeigen, doch sechs davon nur mit zwei oder weniger Toren Differenz gewonnen. Bergtheim litt zum Saisonbeginn unter Verletzungspech mehrerer Leistungsträger.

Kommt Vaterstetten? Erstmalig in dieser Saison feiert der TSV Vaterstetten eine Miniserie von zwei Siegen hintereinander. Der Zug auf das früher gewohnte vordere Tabellendrittel ist so gut wie abgefahren. Doch nach mangelhafter Vorbereitung und einem instabilen Kader (Ausfälle) scheint nun wieder so etwas wie Homogenität einzukehren. Das Eck-Team hat noch fünf Heimspiele bei neun ausstehenden Partien. Die Punktebilanz kann noch aufpoliert werden.

Zwischenstation? – In der Saison 06/07 waren die Weidhausener Damen die Überflieger und stiegen in die Regionalliga auf. Es blieb beim einjährigen Gastspiel und der Rückkehr in die Bayernliga, die sich nun anschickt, ein Fahrstuhl nach unten zu werden. Seit zwölf Spielen ohne Sieg mit negativer Tordifferenz von 107 Toren, einziges Team ohne Auswärtspunkt und kein Ende in Sicht. Regensburg könnte Rettungsengel spielen, dann hätte die Bayernliga wohl nur zwei Absteiger. Dazu muss man aber erst einmal den zwölften Platz erreichen.

Mini-Maxi – In neun von bisher 109 Spielen wurden 60 und mehr Tore erzielt, also durchschnittliche mindestens ein Tor pro Minute. Die meisten Tore fielen mit jeweils 67 Treffern in Ismaning-Sulzbach und Erlangen-Dachau. In fünf Spielen wurde weniger als 40 Mal nach Torerfolg gejubelt. Als Minimalistenspiel entpuppte sich mit nur 34 Treffern die Partie Weidhausen gegen Vaterstetten. In vier der fünf Spiele war Weidhausen beteiligt.

Heimvorteil – In 61 von 109 Spielen freuten sich die Heimmannschaften über einen Sieg, 43facher Jubel brach auswärts aus, in neun Spielen gab es Punkteteilung. Den höchsten Heimsieg feierte Ismaning (+27 Treffer) gegen Heroldsberg. Über den höchsten Auswärtserfolg freute sich Bergtheim (+21 Tore) in Weidhausen. Weidhausen ist auch bisher einziges Team ohne auswärtigen Punkterfolg.

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur